Wissenschaftlich betrachtet: Rasierer und die Wet & Dry Funktion

Wer sich auf dem Stand befindet, dass die Werbung uns nur gutes Will, wird diesen Artikel besser ignorieren, um seine Luftschlösser nicht einstürzen zu sehen. Gerade im Fall von Elektrorasierern tun sich hier Abgründe auf. Niemand würde die teuren Geräte vermissen, gäbe es sie nicht. Dieser Satz mag wagemutig wirken, zeigt sich nach dem Lesen der nächsten Zeilen jedoch sogar als diplomatisch. Denn eigentlich wirkt das Schaffen von Produkten, nur um den Preis zu treiben, wie Betrug an der Menschheit.

Wir reden im Detail, aber von der Spitze des Eisbergs, wenn man von der Wet & Dry Funktion von modernen Elektrorasierern spricht. Das Verständnis um Elektrorasierer scheint nicht weit her zu sein, schaut man sich Werbekampagnen und Etikettierung von Rasierern an. So prankt dort in erster Linie, dass der Rasierer als Nass- und Trockenrasierer fungieren kann. Ein voll abwaschbares Modell, welches selbst unter der Dusche Einsatz finden kann.
Niemand sagt Ihnen, dass ein Elektrorasierer unter der Dusche gar nicht in dem Maße funktioniert. Ein elektrischer Rasierapparat verlangt eine ölige Haut, um die Aluminiumkörper auf ihr Gleitfähigkeit zu gewährleisten. Ebenso verräterisch ist, dass eine Nasse klinge weitaus schneller Abnutzungserscheinungen zeigt, als eine Trockene. Es sind mitunter Jahre von von Nöten, um einen stets trocken genutzten Rasierer einer neuen Klinge schmackhaft zu machen.

Das größte Ärgernis, spricht man von der Nass und Trockenfunktion eines Elektrorasierer ist jedoch, dass man das Produkt nicht am Netz betreiben kann. Es ist nur dann möglich, wenn es sich eben nicht um ein Wet&Dry-Modell handelt. Das ganze wird als Sicherheitsmaßnahme betitelt, ist jedoch ganz einfach notwendig, um ein geschlossenes Gehäuse bereitzustellen.

Ich schreibe diesen abstrusen Artikel aus einem Gefühl der Ungerechtigkeit heraus. Mir fehlen die Worte für solch ein dämliches Prinzip und sitze nun, mit ausgenutztem Vertrauen, vor einem Braun Rasierer, der satte 200€ gekostet hat.

Das nächste mal bin ich gleich auf Webseiten, die mir Rat und Tat beiseite stehen:
Webseite zu Elektrorasierer
Noch eine zu Elektrorasierern

Filtermöglichkeiten von Feinstaub in Staubsaugern

Die Möglichkeit Feinstaub zu filtern ist mit den typischen HEPA-Filtern geschafft. Diese genormten Filter gehen gegen Schwebstoffe an. Diese Filter finden sich auch als Staubsaugerbeutel in gängigen Staubsaugern. Nahezu 100% aller Schwebstoffe werden durch diese Filter im Sauger gefangen gehalten. Das gilt aber nur, wenn die Abluft des Saugers, welche unter Laborbedingungen gemessen wird, auf dem EU-Label eine eindeutige Bestnote einfährt. Die Skala A bis G zeigt auf, wie gut ein Staubsauger die aufgesaugten Stoffe im Filter hält und somit eine saubere Abluft hinterlässt.

Auf der Internetpräsenz Saugstars lassen sich die besten Staubsauger sortieren und auch hier ist die Abluft eines der wichtigsten Kriterien. Nur Modelle mit dem Messergebnis „A“ werden empfohlen, da aufgewirbelter Schmutz der Gesundheit ein Laster sein kann. Um einen reinen Haushalt zu führen sorgt man sich also um eine starke Saugleistung auf Hartböden und Teppichen, sowie eine saubere Abluft. Irrelevant sind weitere Werte, da die Energieeffizienz kaum Einfluss auf die Kosten hat.

Der Einfluss der publizierten Meinung auf den Einzelnen

Ein Körper gemeißelt wie einst Michelangelos David; Das ist, glaubt man den Titelblättern der Fitnessmagazine, nicht mehr das Bild, welches Frauen von der Männerwelt erwarten. Wir müssen uns vor Augen halten, dass der Einfluss der Magazine auf die öffentliche Meinung nur denjenigen einen Anhaltspunkt liefern, die sich nicht bereits orientiert haben. In Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie der üblichen westlichen Welt, findet das Leben in den eigenen vier Wänden statt. Selbst die Jugend sammelt sich hier, um mit ihrem hier bestimmten Geist in die Welt zu gehen. Doch weitaus sträflicher als die besagten Unsicherheiten, zeigt sich das Blinde Folgen der publizierten Meinung.

Kinder und Jugendliche sind die einzigen, die sich auf Augenhöhe begegnen und eine interne Rangordnung schaffen. Das Zusammenleben ebnet sich selbst. Die Strukturen der Erwachsenenwelt sind oft in Stein gemeißelt. Jeder hat nun seine eigene „Clique“ und die Position, die er bekleidet, ist in Form seiner Arbeitsposition in Stein gemeißelt. Zurück zu den Heranwachsenden: Der, dem gefolgt wird, ist der eigentliche „David“. Der mutige, der starke junge Mann ziert keine Titelblätter, doch ist das Maß für seine Umgebung. Ihm folgt man, ihn fragt man nach Rat, er ist der, der die Mädchenherzen höher schlagen lässt. Nun sind die Interessen der Publikationen so weitreichend, dass man sie nicht aufschlüsseln muss, um die Absurdität zu erkennen. Die Menschen, die uns hier auf den Titelblättern und in den Kolumnen gezeigt werden, sind keine, die uns berührt haben, noch werden. Die Ideen sind rein theoretisch, schaffen eine Ideologie, die weder Hand noch Fuß hat. Wohin geht die Reise?

Das, was wir gehobenen Alters verstehen müssen ist, dass die Antworten auf die meisten ungestellten Fragen oft zu Unsicherheit führen. Sagte man doch den Verunsicherten zu oft, dass sie aufhören sollten darüber nachzudenken, wie andere sie sehen würden. Das eigentliche Problem ist jedoch, dass nur der verunsicherte versteht, worum es geht. Der Ratgeber hat rein gar nichts verstanden. Der Mensch ist kein einzelner Herkules, der sich als gottgesandter durch die ungerechte Welt kämpft, sondern eher ein Herdentier. Ein Stier und mehrere Nachkommen. Es ist das wesentlichste des Menschseins, dass man eben nicht alleine zurechtkommt, sondern sich in der Gemeinschaft formt und seinen Selbsterhalt durch die Zugehörigkeit sichert.

Anti-Wasserstoffatome von Forschern vermessen

Forscher konnten Antimaterie-Atome erstmals manipulieren. Sie brachten Anti-Wasserstoffatome mittels Mikrowellen zur Änderung ihrer magnetischen Orientierung, um auf diese Weise der Atomfalle zu entfliehen. Die Wechselwirkung mit der Antimaterie ist ein Meilenstein, mit dem die Eigenschaften einer bislang rätselhaften Form der Materie genauer vermessen werden können. Das Experiment brachte den Beweis, dass es durchaus möglich ist, solche Vermessungen vorzunehmen, wie die Physiker des Teilchenforschungszentrums CERN bei Genf im Fachmagazin Nature berichteten.

Wie Jeffrey Hangst von der Universität von Aarhus sagte, handelt es sich bei Wasserstoff um das häufigste Element, das im Universum auftritt. Seine Struktur ist bei Wissenschaftlern gut bekannt. Jeffrey Hangst ist Sprecher der Forschungsgruppe der ALPHA-Kollaboration am CERN, die für diese Experimente verantwortlich war. Damit ist es möglich, mit der Erforschung der Eigenschaften des Anti-Wasserstoffs zu beginnen. So kann der Unterschied zwischen Materie und Antimaterie erforscht werden.

In der Physik sind viele Rätsel heute noch ungelöst, darunter die Frage, warum mehr Materie als Antimaterie vorhanden ist. Beim Urknall müssten Materie und Antimaterie zu gleichen Teilen entstanden sein, da für jedes Teilchen ein Antiteilchen vorhanden ist, das spiegelbildlich ist. Kommen Teilchen und Antiteilchen miteinander in Kontakt, löschen sie sich gegenseitig aus. Nach Vermutungen der Physiker bestehen zwischen Materie und Antimaterie Unterschiede, die nur sehr gering, aber entscheidend sind. Daraus könnte eine leichte Asymmetrie resultieren, die letztendlich zum Erhalt der Materie beigetragen hat.

Die Eigenschaften der Antimaterie konnten bislang noch nicht erforscht werden. Vor kurzer Zeit konnten erstmals Anti-Wasserstoffatome kurzzeitig in einer speziellen Magnetfalle gehalten werden. Zur Messung der Merkmale kommt es jedoch darauf an, in Wechselwirkung mit den Anti-Wasserstoffatomen zu treten. Wie die Forscher berichteten, gelang dies jetzt erstmals mit der Hilfe von Mikrowellen.

Die Physiker am ALPHA-Detektor des CERN erzeugten zunächst in einem Experiment Anti-Wasserstoffatome. In einer speziellen Falle, die aus kompliziert angeordneten Magnetfeldern bestand, konnten sie die Anti-Wasserstoffatome einfangen. Dabei bleibt nur eines von insgesamt 6.00 Antiatomen in der Falle hängen. Die Antiatome wurden mit Mikrowellen verschiedener Frequenzen bestrahlt. Die Mikrowellen brachten die Anti-Wasserstoffatome in bestimmten Frequenzbereichen zur Änderung ihrer magnetischen Orientierung. Die Physiker konnten dies daran erkennen, dass die Antiatome der Magnetfalle entweichen konnten und mit der Materie, die sie umgaben, kollidierten. Dabei löschten sie sich aus. Bei der Auslöschung wurden charakteristische Muster des ALPHA-Detektors in den Sensoren erzeugt. Wie die Physiker meinten, konnten die Frequenzen, bei denen die Auslöschung erfolgte, erste Rückschlüsse auf die Eigenschaften der Anti-Wasserstoffatome liefern.

Wie Hangst mitteilte, haben die Forscher bereits demonstriert, dass es möglich ist, die interne Struktur des Anti-Wasserstoffs zu erkunden. Es ist damit möglich, Experimente zu detaillierten Messungen der Anti-Wasserstoffatome durchzuführen. Ziel der Forscher ist die Verbesserung der Präzision der Mikrowellenmessungen und die Durchführung zusätzlicher Messungen mit Lasern.

Löcher können mit Wackelpudding-Gel gestopft werden

Löcher und Risse, sogar in Säuren und in kochendem Wasser, können mit einem neuartigen und selbstheilenden Gel in Sekundenschnelle verschlossen werden. Mit diesem Gel könnten künftig Wunden im menschlichen Körper verschlossen werden. Ebenso kann das Gel als Dichtungsmittel in der Industrie und für selbstheilende Oberflächen verwendet werden, wie eine internationale Forschergruppe im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences berichtete.

Die Forscher entwickelten ein neuartiges Hydrogel, das wie ein Wackelpuddng aussieht. Kommt es mit sauren Flüssigkeiten in Berührung, ist es so stabil wie ein Klettverschluss. Die vernetzten Molekle des Gels bilden die besondere Struktur. Die langen Molekülketten haben kurze Seitenarme, die wie Greifarme wirken. Sie bilden im sauren Milieu selbstständig Bindungen, für die gegenüberliegende Seitenarme charakteristisch sind. Der dazwischenliegende Spalt wird damit geschlossen.

Das Hydrogel weist jedoch reversible Bindungen auf. Kommt das Gel mit neutraler oder alkalischer Flüssigkeit in Berührung, so wird die Bindung der Seitenarme wieder gelöst. Wie Ameya Phadke von der University of California in San Diego und ihre Kollegen berichten, besteht ein Zyklus von Binden, Trennen und wieder Binden, der sich mehrfach wiederholen kann. Material und die Fähigkeit zur Selbstheilung müssen dabei nicht verloren gehen. Das Gel muss lediglich mit Flüssigkeiten besprüht werden oder der Säuregrad der Umgebung muss verändert werden.

Die Forscher testeten in der Praxis mehrere Anwendungsmöglichkeiten des Hydrogels. In einen Plastikbehälter bohrten sie ein Loch. Das Innere des Behälters wurde mit Hydrogel beschichtet. In den Behälter gaben die Forscher Salzsäure. Wie die Wissenschaftler berichteten, wurde das Loch durch das Hydrogel versiegelt. Die Salzsäure konnte nicht austreten. Daher ist das Hydrogel gut als Dichtungsmittel für den Transport und sogar für die Lagerung von Säuren geeignet.

Für das Hydrogel ergeben sich in der Medizin völlig neue Einsatzmöglichkeiten. Es kann zum Wundverschluss bei Verletzungen genutzt werden, ebenso ist es bei Schäden an der Magenschleimhaut denkbar. Im menschlichen Magen herrscht ein saures Milieu. Schon dadurch könnte sich das Hydrogel binden. Auf diese Weise könnten Löcher verschlossen werden. Für einen Versuch wurde die präparierte Magenschleimhaut, die einem Kaninchen entnommen wurde, verwendet. Die Forscher stellten fest, dass das Hydrogel gut auf der Magenschleimhaut haftet. Es kann als Magenpflaster verwendet werden.

Nach Ansicht der Forscher könnte das neuartige Gel als Hilfsmittel in der Dosierung von Arzneimitteln eingesetzt werden. Im Test wurde im Inneren eines Hydrogelstückchens das Antibiotikum Tetracyclin eingeschlossen. Die Forscher legten das Hydrogel mehrere Tage lang in ein Säurebad, das in seiner Konzentration der Magensäure entsprach. Die Hülle aus Hydrogel schützte das Antibiotikum vor der schnellen Zerstörung. Über einen Zeitraum von vier Tagen wurde es nach und nach abgegeben.

Forscher entwickelten in der letzten Zeit einige selbstheilende Materialien. Autolacke, die selbstständig Risse oder Dellen ausgleichen könnten, gehörten dazu. Bislang fehlten allerdings Materialien, die ihre selbstheilenden Eigenschaften in feuchter Umgebung und im Wasser entfalten konnten. Das Hydrogel ist ein Mittel, das dazu in der Lage ist.

Vor dem Beginn der Studie berechneten die Forscher in Computersimulationen Länge und Form der freien Seitenarme der vernetzten Moleküle, die zur optimalen Bindung und ebenso zur Lösung erforderlich sind. Die Forscher stellten fest, dass ein Polymer, das aus der Substanz Acryloyl-6-Aminocaproinsure (A6ACA) besteht, bestens geeignet ist. Bevor die Forscher praktische Tests durchführten, erzeugten sie dieses Polymer im Labor.

Wissenschaftlich betrachtet: Wahrsagerei

Die Wahrsagerei ist bis heute ein Gebiet, mit denen sich Wissenschaftler und Esoteriker gleichermaßen gern beschäftigen, gibt es doch noch so viel, was ungeklärt und unerforscht ist. Doch die Wahrsagerei bleibt bis heute ein unerklärliches Mysterium, was daran liegt, das wissenschaftliche Erkenntnisse auf der Theorie basieren und durch verschiedene Methoden bewiesen werden, was bei der Wahrsagerei nicht möglich ist, denn hier basieren die Erkenntnisse auf persönlichen Schlussfolgerungen. Wahrsagerei durch Kartenlegen, wird sicher jeder von uns kennen, aber es gibt noch viele weitere Methoden der Wahrsagerei.

Die verschiedenen Wahrsagerei-Methoden:
Es gibt zahlreiche verschiedene Methoden der Weissagerei, die von der Menschheit zum Teil schon sehr lange praktiziert werden und es immer wieder erstaunlich ist, wie genau manch Aussagen sind. Nachfolgend, einige Wahrsagerei-Methoden:

  • Aeromanie, Himmels- und Wettererscheinungen, also Weissagungen aus den Erscheinungen am Himmel und der Luft
  • Arithmomantie, Wahrsagen mithilfe von Zahlen und Ziffern und des sythagoteischen Rad,
  • Astrologie, Vorhersagungen aus den Bildern der Himmelskörper, Sternen und Planetenkonstellation
  • Botanomantie, Wahrsagungen mithilfe von Pflanzen, wie zum Beispiel Baldrian, Bärwurz, Eisenkraut, Mondkraut oder Farnkraut,
  • Ceromantie, Wahrsagungen, die mithilfe von Kerzen erfolgt, ähnlich wie beim Bleigießen,
  • Hieroskopie, Wahrsagungen mittel Opfergaben und heute kaum noch verbreitet,
  • Kapnomantie, Wahrsagungen aus Rauch, z. B. konnte man bei Brandopfergaben am Rauch erkennen, ob dieser den Göttern willkommen oder unangenehm ist,
  • Nekromantie, Wahrsagungen die mithilfe der Toten (Geister) durchgeführt werden,
  • Onomantie, Vorhersagungen, die mithilfe der Buchstaben des Namens bemacht werden,
  • Pyromantie, Wahrsagungen, die aus den Erscheinungen der Flamme / Feuers gemacht werden,
  • Tarot, Vorhersagungen durch das Legen von Tarotkarten,
  • Tephramantie, Weissagungen mit Asche, die im Wind verweht wird.

Neben den bereits oben genannten Methoden gibt es noch weitere zahlreiche Methoden der Wahrsagungen, jedoch konnte von alle diesen Methoden noch keine wirklich wissenschaftlich bewiesen werden. Alle diese Wahrsagungen, Voraussagungen und Weissagungen basieren auf spiritueller Basis und sind von einigen Menschen stärker und von anderen Menschen schwächer zu spüren.

Aus wissenschaftlicher Sicht
Für Wissenschaftler jedoch ist klar, das hier dass Unterbewusstsein ein sehr große Rolle spielt und dass der Führer des Pendels, auch das Pendel lenkt oder beim Tarotkarten legen, bereits im Unterbewusstsein das Mischen der Karten beeinflussen kann. Das viele Voraussagungen aus den Erfahrungen der Menschen beruht und logisches Denken, dies unterstützt. Wahrsagen und Voraussagungen konnten bisher noch nicht eindeutig bewiesen werden.

An dieser Stelle werden sich Wissenschaftler und Esoteriker sicher noch lange streiten, solange jedenfalls, bis der Wissenschaft ein eindeutiger Beweis gelungen ist.

Warum ein harmloser Pilz zum Krankmacher werden kann

Der Pilz Candida albicans wächst bei den meisten Menschen auf der Mundschleimhaut oder auch als normaler Bestandteil der Darmflora. Er löst keine Symptome aus und gilt in dieser Form als harmlos.

Schnell kann aus diesem harmlosen Pilz aber ein sehr gefährlicher Krankheitserreger werden. Denn ist das Immunsystem geschwächt, beispielsweise nach

  • Operationen
  • schweren Krankheiten
  • bei AIDS-Patienten
  • bei älteren Menschen

kann der Pilz sehr schwere Krankheiten auslösen. Diese können sich unter Umständen dann im gesamten Körper ausbreiten und eine tödliche Sepsis auslösen. Candida-Infektionen gehören zu den häufigsten und gefährlichsten Erkrankungen, die im Krankenhaus erworben werden können.

Die Forscher des Leibnitz-Instituts für Naturstoff Forschung und Infektionsbiologie-Hans-Knöll-Institut in Jena wollen nun herausfinden, warum aus diesem harmlosen Pilz solch ein gefährlicher Erreger werden kann.

Die Forschung und die daraus gewonnenen Erkenntnisse

Die Wissenschaftler untersuchten zuerst einmal Proben von AIDS-Patienten welche unter einer Candiose litten. Sie infizierten ein Gen, das DUR 31, dieses wird stark aktiviert, wenn der Pilz das menschliche Gewebe befällt. So wurde festgestellt dass Pilzstämme, bei denen das DUR 31 ausgeschaltet werden konnte, deutlich weniger infektiös sind, als die unveränderten Candida-Stämme. Ebenso wurde herausgefunden, dass der Pilz, in seinem Wachstum, seine rundliche einzellige Hefe-Form auf mehrzellige und längliche Hyphen umstellen muss, damit der dann in das menschliche Gewebe eindringen kann.

Das Forscherteam konnte durch verschiedene Analysen herausfinden, wie wichtig das DUR 31 gleich an mehreren Stellen für die Entwicklung und Ausbreitung des Infektionsprozesses ist. Das durch DUR 31 codierte Protein ist beispielsweise wichtig für den Transport von Nährstoffen und auch wichtig für die Zellwandstabilität des Pilzes. Dadurch kann der Pilz gekräftigt werden und so dann eben auch schnell ausarten und den menschlichen Körper schädigen.

Aber der Pilz kann auch besiegt werden

Allerdings fanden die Forscher auch heraus, dass durch Dur31 auch der vermeintliche Nährstoff Histatin5 zum Candida transportiert wird. Hierbei handelt es sich um ein kleines Peptid, welches im menschlichen Speichel gebildet wird, dass Mikroben bekämpfen soll. Nimmt nun der Candida-albicans dieses Peptid auf, stirbt der Pilz ab und entwickelt sich so eben nicht weiter.

Durch diese Forschungsergebnisse konnten die Prozesse, die zum schweren Krankheitsverlauf führen, besser aufgedeckt werden. Dadurch nun wiederum gibt es auch neue Therapieansätze bei der Pilzinfektion.

Essentielle Veränderungen im 21. Jahrhundert für die Wissenschaft

Auch im 21. Jahrhundert gibt es weitere Veränderungen für die Wissenschaft. Denn gerade hier ist die Weiterentwicklung entscheidend. Nur wer sich hier informiert, kann mit dem neuesten Stand der Technik seine Vorteile geltend machen. Jedes Unternehmen und auch jede Behörde ist auf die Neuerungen angewiesen. Denn durch die Retrodigitalisierung ist die Bereitstellung und auch Erschließung von Datenmengen, welche die Produktionsabläufe vereinfachen nur großen Unternehmen zugänglich gewesen. Zwischenzeitlich ist die Neuerung jedoch so weit fortgeschritten, dass auch kleinere Einrichtungen und Betriebe diese nutzen können.

Informationen für jeden zugänglich
War bisher nur mit hohem Budget und dauerhaften Investitionen die Nutzung möglich, ist es heute das Ziel, dass auch kleinere Unternehmen ihre Datenmengen ausreichend automatisieren können. So können sich die Daten ohne Weiteres auch im Internet präsentieren. Da heute fast ausschließlich über das World Wide Web geworben und Neukundengewinnung betrieben wird, ist dies von besonderer Wichtigkeit. Wichtige Informationen rund um das Thema findet man auch bei Wikipedia, hier können sich Verbraucher kostenlos informieren. Möchte man seine Daten Retrodigitalisieren, benötigt man hierfür entsprechende Programme und Links, um dies auch ausführen zu können.

Vielfältiges Angebot unterschiedlicher Server
Dennoch ist die Digitalisierung der Daten von Wichtigkeit. Gerade im 21. Jahrhundert werden weitere Veränderungen, welche die Nutzung des Internets und die dort angebotenen Möglichkeiten, seine Daten dauerhaft und sicher zu speichern, weiterentwickelt. Daher ist es enorm wichtig, sich ausreichend über eine Liste verschiedener Projektserver zu informieren, um sich dann für den jeweils passenden Server zu entscheiden. Die bisher angebotene Software für Open-Source-Produkte ist heute extrem wenig, im Gegensatz von vor 5 oder 10 Jahren. Daher sollte man sich den Neuerungen des Jahrhunderts nicht verschließen, sondern diesen offen entgegentreten. Denn auch die digitalisierte Aufbewahrung und Aufbereitung kulturhistorischer Schätze sollte hier nicht außen vor bleiben. Gerade hier ist es von hoher Bedeutung, diese Schätze dauerhaft zu speichern.

Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln aus dem Internet

Immer wieder werden im Internet Nahrungsergänzungsmittel angeboten, die dabei helfen sollen, das Gewicht zu reduzieren oder aber die Potenz zu steigern. Geworben wird dabei oft damit, dass diese Mittel rein pflanzlich und völlig frei von Nebenwirkungen sind. Allerdings warnt jetzt das Bundesinstitut für Risikobewertung vor genau diesen Mitteln.

Unerlaubte Wirkstoffe 

Die Überwachungsbehörde untersuchte einige dieser Produkte und stellte dabei fest, dass diese Produkte nicht deklarierte und unerlaubte arzneiliche Wirkstoffe enthielten. So wird nun auch über das Europäische Schnellwarnsystem (RASFF) in ganz Europa vor diesen Präparaten gewarnt. Denn, so sagte der Präsident der BFR Andreas Hensel, die Verbraucher werden über die Produktzusammensetzung oftmals getäuscht und können auch die Risiken nicht einschätzen.

Nicht zugelassene Inhaltsstoffe in Potenzmitteln

Im Internet werden Nahrungsergänzungsmittel angeboten, die angeblich die Potenz steigern sollen und das mit Hilfe von rein pflanzlichen und natürlichen Wirkstoffen. Bei einigen dieser Mittel wurden aber Inhaltstoffe gefunden, die nicht deklariert und zudem verschreibungspflichtig sind. Das betraf vor allem die Wirkstoffe:

  • Sildenafil
  • Tadalafil

Auch wurden nicht zugelassene Sildenafil-Analoga in wirksamen Konzentrationen gefunden, wie zum Beispiel:

  • Hydroxyhomosildenafil
  • Sulfoaildenafil
  • Hydroxythiohomosildenafil

Bei Einnahme dieser Potenzmittel könnte es in Einzelfällen zu schweren Wirkungen wie einem Schlaganfall oder auch einem Herzinfarkt kommen.

Vorsicht auch vor Appetitzüglern

Auch im Internet angebotene Nahrungsergänzungsmittel zur Gewichtsreduzierung enthalten oftmals pharmakologisch wirksame Stoffe. Besonders der Wirkstoff Sibutramin, welcher in Deutschland seit 2010 nicht mehr zugelassen ist, ist hier zu nennen. Von “rein pflanzlich“ kann also keinesfalls immer die Rede sein.

Dieser Wirkstoff kann besonders bei übergewichtigen Menschen mit Herz-Kreislaufproblemen kann es zu schweren Nebenwirkungen kommen.

Verbraucher werden oft getäuscht

Das BfR warnt Verbraucher davor, diese als pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel angebotenen Mittel einzunehmen, ohne sich vorher genau über deren Zusammensetzung zu informieren. In Zweifelsfall sollte man lieber die Finger von diesen Substanzen lassen, da die Risiken nicht einschätzbar sind.

Wissenschaftliche Analyse von Waschmaschinen

Ihr lest ganz recht. Auch alltägliches wie das Waschen von Wäsche kann wissenschaftliche Ausmaße annehmen – zumindest für den Nutzer. Das EU-Label liefert idiotensichere Daten, mag man meinen. Doch ohne Übersicht des gesamten Marktes hat man nur wenig Chancen aus diesen Werten etwas brauchbares zu ziehen. Hier hilft der Waschmaschinen Test von WaschLos.de.

Die Webseite ist darauf ausgerichtet wissenschaftlich gerecht alle Daten offenzulegen, sie aufzubereiten und in der Folge zu Vergleichen. Eine fortlaufende Studie, denn die Daten werden live verarbeitet. So besteht keine Notwendigkeit die Daten erneut abzugleichen, sofern eine neue Waschmaschine in den Test aufgenommen wird.

Größter Vorteil des ganzen Unterfangens scheint mir nicht die Funktionalität zu sein, sondern der Fortschritt der wissenschaftlichen Analysen und die Verfügbarkeit für jeden Interessierten. Durch Seiten wie diese werden die Leute nicht dümmer, sondern klüger. Das vermittelte Wissen vergisst man nicht, so eingänglich ist es und so wertvoll zeigt es sich vor der Anschaffung.

Ich persönlich halte mich jedenfalls ab sofort an die hübsch gestalteten Graphen und Diagramme der Präsenz und werde im Bekanntenkreis definitiv dafür Wort ergreifen. Das ist die neue Idee von Mundpropaganda. Qualität hochhalten. Ich beteure ja des öfteren, wie interessant dieses oder jenes Thema ist, allerdings finde ich aufgrund der Irrelevanz für mein Gegenüber, keine Leidenschaft. Hier geht es allerdings um die Wurst. Der Mehrwert für den Nutzer ist gegeben und gleich ersichtlich und es geht um sein liebstes, bares Geld. Natürlich sind sie dann gleich Feuer und Flamme, wenn ich von den Daten erzähle und wie Kinderleicht es ist. Es hilft übrigens, wenn man sagt, dass man davon nicht viel hält, da der Anspruch so gering sei. Die Leute wollen nie auf meiner Seite sein, also werden sie es ausprobieren und mir sagen wie genial das ganze System ist und dass ich keine Ahnung hätte. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ich nehme dann auch gerne in Kauf auf meine Kosten einen anderen Menschen klüger gemacht zu haben.